Nachteile der Privaten Krankenversicherung

Die Private Krankenversicherung hat der gesetzlichen Krankenversicherung gegenüber auch einige Nachteile.

TOP 12 - Nachteile der PKV

Nachfolgend haben wir die wesentlichen Nachteile der Privaten Krankenversicherung aufgelistet:

  • Eigener Beitrag pro Familienmitglied
    In der Privaten Krankenversicherung zahlt jedes Familienmitglied einen eigenen Beitrag.
  • Beitragszahlungspflicht im Krankheitsfall
    Die Beiträge der PKV müssen auch im Krankheitsfall über sechs Wochen hinaus bezahlt werden.
  • Wechsel der Privaten Krankenversicherung
    Der Wechsel der Privaten Krankenversicherung ist nur sehr eingeschränkt möglich.
  • Mutterschafts- und Erziehungszeiten
    Die PKV gewährleistet keine Beitragsfreiheit während Mutterschafts- und Erziehungszeiten.
  • Abhängigkeit
    In der PKV sind Sie abhängig von der Entwicklung der anderen Versicherten im selbst gewählten Tarif. Überaltert die ganze Tarifgruppe wird es teuer. Wichtig kann daher die Wahl einer Privaten Krankenversicherung sein, die seit vielen Jahren konstante Tarifgruppen hat, also nicht ständig neue kreiert um dadurch besonders günstige Beiträge für das Neugeschäft darstellen zu können, zugleich die alten Tarife schließt und die Versicherten dieser Tarife mit Überalterungsproblemen (und damit steigenden Tarifen) alleine lässt.
  • Gesundheitsprüfung
    Wer nicht gesund ist muss je nach (nicht vorrübergehender) Erkrankung höhere Beiträge zahlen oder kann einzelne Leistungsausschlüsse erhalten oder gar durch die Private Krankenversicherung abgelehnt werden.
  • Kinder und nicht berufstätige Ehefrauen
    In der PKV sind Kinder und nicht berufstätige Ehefrauen im Gegensatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung nicht kostenlos mitversichert.
  • Überversorgung
    Privat Versicherte gelten mitunter als überversorgt, weil zwecks lukrativer Honorarabrechnungen Ärzte mehr Untersuchungen an ihnen vornehmen, als medizinisch nötig
  • Beitragssteigerung
    Beitragssteigerungen (auch im Alter) sind in der PKV je nach medizinischem Fortschritt, Kostenentwicklung und Inflationsrate nicht nur nicht ausgeschlossen, sondern vorprogrammiert.
  • Zurück wechseln
    Nur wer zu dem Zeitpunkt jünger als 55 Jahre ist, in den letzten fünf Jahren pflichtversichert war und nun eine versicherungspflichtige Tätigkeit aufnimmt, hat die Möglichkeit wieder zurück in die Gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln.
  • Eintritt
    Nur Arbeitnehmer, deren Einkommen über der so genannten Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt (JAEG, auch Versicherungspflichtgrenze genannt) sowie Beamte, Selbständige und Freiberufler können auf Wunsch in eine Private Krankenversicherung einsteigen bzw. wechseln.
  • Kostenerstattungsprinzip
    Der Versicherte als Vertragspartner des Arztes ist der Zahlungspflichtige. Das gilt auch dann, wenn die Private Krankenversicherung die Kostenübernahme aufgrund des gewählten Tarifes ablehnen sollte.

Private Krankenversicherung - Fazit

Die Private Krankenversicherung hat natürlich auch einige Nachteile. Diese müssen Sie je nach Tarif, Bedürfnisse und eigener Lebenssituation abwägen.

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